Chroniken

2017

Bürgerpreis 2017 verliehen
Ein Ereignis, das als ein Höhepunkt dieses Jahres herausragt, ist sicherlich die Überreichung des Bürgerpreises an Frau Marianne Schauer und ihr Chörle. Der Bürgerpreis wird alle zwei Jahre an Waldenbucher verliehen, die sich in einem Ehrenamt besonders in der Gemeinde verdient gemacht haben. Anlässlich des alljährlichen Forums der Bürgerstiftung im Herbst wurde der Preis überreicht. In der Laudatio von Frau Schreiber-Kugel entstand das Bild der langjährigen Tätigkeit einer Chorleiterin, die mit ihren Sängerinnen mit viel Engagement und Feingefühl die Menschen in schweren Stunden beim Abschied von Angehörigen begleitet hat. Es spiegelten sich darin mehrere Jahrzehnte Waldenbucher Geschichte. Ein weiterer Waldenbucher, der Sänger und Gitarrist Anton Tauscher gab der Veranstaltung einen spritzigen, schwäbischen musikalischen Rahmen.


Schülerehrung an der OSS
Die alljährliche Ehrung Waldenbucher Schüler ist auch immer ein besonderer Anlass. Die Stiftung möchte damit die Leistungen von SchülerInnen, die sich im schulischem, musischen und sozialen Bereich besonders ausgezeichnet haben, würdigen und durch unsere Berichte auch in die Öffentlichkeit bringen. Es bedarf für gute Leistungen sicherlich Begabung, aber es steckt auch sehr viel Motivation und Beharrlichkeit hinter diesen Leistungen und die SchülerInnen stellen insofern ein gutes Vorbild dar. Dieses Jahr waren dies Concetta Battista, Annika Mayer, Tamara Aspeck und Jan Ottmüller. Wir danken in diesem Zusammenhang auch den Sponsoren, die die Preise mitfinanziert haben: Heike Fath und Haustechnik Lupion.
Wir sind froh immer wieder Unterstützung durch finanzielle Zuwendungen oder auch tätige Unterstützung zu erfahren.


Ökomobil beim Sommerferienprogramm
Wir haben uns auch am Sommerferienprogramm beteiligt. Das Ökomobil des Stuttgarter Regierungspräsidiums ist auf großes Interesse gestoßen und trug dazu bei, dass Jugendliche sich ein Stück Natur mal ganz nahe angesehen haben. Auf dem Braunacker wurden die Wiesen genau nach Pflanzen und Kleintieren untersucht und die Funde dann bestimmt. Was da alles so wächst und herumkriecht!


Wilhelmabesuch
Der Besuch der Wilhelma mit den in Waldenbuch lebenden geflüchteten Familien war für sie ein absolutes Highlight. Nicht nur die Kinder, auch die Eltern waren beeindruckt durch die großartige Tierwelt, die unser Zoo bietet.


Neuwahl des Vorstands
Für die Bürgerstiftung war das Jahr ein Einschnitt, denn laut unserer Satzung, die nur eine zweimalige Wiederwahl vorsieht, musste der Vorstand zurücktreten und es begann die intensive Suche nach der Nachfolge. Es ist nicht so leicht, Menschen für solche Ämter zu finden, die auch von ihren Interessen her solche Aufgaben gern ausfüllen. Frau Berger als langjähriges Ratsmitglied übernahm schließlich den 1. Vorstand, Frau Andrea Socher ist für die Finanzen zuständig und Frau Brit Melters kümmert sich in Zukunft um die Öffentlichkeitsarbeit.


Stifterpflege in 2017
Stifterpflege ist eine wichtige Aufgabe. Es ist gut, wenn man als Stifter mit einen Betrag zum Stiftungskapital beiträgt. Aber die Stiftung möchte auch ein Stück Gemeinschaft schaffen und lädt deshalb ins Forum, zum Stiftertreff, aber auch zu einem von Roswitha Adam organisierten Theaterabend in Stuttgart ein. „Der Tod eines Handlungsreisenden“ im Alten Schauspielhaus stand für ca. 30 Teilnehmende auf dem Programm. Mit dem Ende des Jahres beteiligten wir uns wie üblich am Weihnachtsmarkt und dieses Jahr stieg auch die Zahl der Wünsche bei der Wunschbaumaktions sehr. Dank der Bereitschaft einer großen Zahl von Waldenbuchern gehen viele Wünsche von Kindern in Erfüllung, deren Gabentisch nicht so reichlich gedeckt ist.

 

2016

"Tue Gutes – und häng's in's Schaufenster": die neueste Devise unserer BürgerStiftung? Nein! Und doch freuen wir uns, dass die Namen aller bisherigen Träger unserer Schulpreise seit diesem Sommer auf einer schön gestalteten Schautafel in der Oskar-Schwenk-Schule zu lesen sind. Beeindruckend, wenn man davor steht und die Namen und Anlässe dafür Revue passieren lässt! Neu hinzu kamen im Juli gleich fünf Preisträger_innen: mit Leistungspreisen Ida Battista (W9), Emilia Birk (R10b), Lisa Baltus (R10c), mit einem Sozialpreis Miriam Corlito (R10b), und mit dem dieses Jahr erstmals verliehenen musisch-künstlerischen Preis Felix Walker (R10b). Den so Ausgezeichneten nochmals unseren herzlichen Glückwunsch! Und der ganzen Schulgemeinde unser Zuruf: da finden noch hübsch viele Namen Platz! Dank auch dem Waldenbucher Vereinsring, der wieder das Seine aus der Weihnachtsgabe vom vergangenen Jahr zum Preisgeld dazulegte!

 

Ein starkes und nachhaltiges Signal setzen Stiftungs-Vorstand und -Rat durch eine gemeinsame "Strategie-Klausur" im Januar. Nach gut neun Jahren seit ihrem Start wollten Status, Projekte und Aktionen unserer BürgerStiftung einmal gründlich durchleuchtet und wichtige Weichen in Richtung der nächsten Jahre gestellt werden. Aus der intensiven Diskussion über mehrere Gesprächsrunden hin entwickelte sich zuletzt ein klares "Fünf-Säulen-Modell" unseres Stiftungshandelns, das beim 7. Stifter-Form am 29. September einhellige Zustimmung fand, und das nach und nach auch in unsere öffentliche Vorstellung einfließen soll – mit dem Ziel, weitere Stifter (Geld- und/oder Zeit-Stifter) für unsere Sache zu gewinnen.

 

Dass das Leben auch unserer Stadt einigermaßen unerwartet durch eine – wenngleich überschaubare – Zahl zu uns geflüchteter Menschen mitgeprägt wird, ist offenkundig. Und mehr als erfreulich, dass sich im "Waldenbucher Freundeskreis für Flüchtlinge" gut 180 Mitbürgerinnen und Mitbürger zu ihrer Unterstützung engagieren. Als sich ihre Begleitungs- und Beratungsarbeit mehr und mehr zur "Mammutaufgabe" auswuchs und um das Leitungsteam gezielt zu entlasten, ist unsere BürgerStiftung mit einem speziellen Qualifizierungsangebot aktiv geworden. Die Filder-Zeitung hat am 13. Oktober eigens darüber berichtet: In Zusammenarbeit mit der Leitung des Freundeskreises, der städtischen Ehrenamtskoordinatorin sowie der des Landkreises boten wir den Herbst über eine dreiteilige Veranstaltungsreihe "Zu Aspekten der Integration" an. Dabei referierten und diskutierten an drei Abenden kompetente "Profis" über die allgemeine Situation der Geflüchteten, über den Umgang mit Trauma-Folgen und über interkulturelle Sensibilität(en). Der große Zuspruch aus dem Kreis der ehrenamtlich Tätigen zeigt, dass wir mit diesem Angebot voll ins Schwarze getroffen hatten.

 

Unabhängig von dieser Initiative konnten wir sechs geflüchteten Kindern die Teilnahme am Sommerprogramm auf der "Ponde" finanziell ermöglichen. Und auf der gleichen Welle haben wir im April/Mai die Fotoausstellung Daniel Etter ("41.000 km – Flucht nach Europa") im Rathaus mitfinanziert und mitgetragen.

 

Eine vorwiegend friedliche Welt öffnete sich unserer Stiftung bei der Benefiz-Diashow von einer Safari durch Namibia (Stifter-Ehepaar Fydrich) im April. Und schon im März durften unsere Stifterinnen und Stifter gelegentlich eines von Frau Roswitha Adam organisierten Theaterabends (Komödie im Marquard) über die "Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl lachen. Gute Juni-Tradition ist inzwischen schon das Stifter-Gartenfest bei Fam. Berger im Katzenpeter.

 

Ein Wechsel trat ein in der Zuständigkeit für unsere Schulapfel-Aktion an der OSS: nach vielen Jahren, für die herzlich gedankt sei, übernahm Dr. Armin Häcker im April die Rolle von Herrn Hans Kayser. Ohne auffällige Änderungen – das heißt vor allem: dank des geräuschlosen, verlässlichen Engagements der Beteiligten – ließen sich unsere gewohnten Aktionen und Projekte fortsetzen: Babymützchen für unsere "Neubürger" – Geburtstagssträuße zum runden Geburtstag – unsere Busfahrten zum Friedhof Steinenberg (während des heißen Sommers in kürzerer Taktfolge angeboten) – Aktion "Wunschbaum" zur Weihnachtszeit (mit der Rekordzahl von gut 70 Wünschen in diesem Jahr!) – Teilnahme am Weihnachtsmarkt – diskrete individuelle Einzelhilfen… Und sportlich nahmen wir auch die Beteiligung am Sport Event Tag des TSV anlässlich seines 125jährigen Jubiläums im Juli: mit einem Tisch voller gesunder Melonenschnitze und Aprikosen.

 

 

2015

Im Rahmen der "Stifter-Pflege" nahm knapp ein Drittel unserer Stifter/innen an dem (bereits zweiten) von Roswitha Adam organisierten Theaterabend mit Künstlergespräch in Stuttgart teil (Altes Schauspielhaus): "Mondlicht und Magnolien" (Ron Hutchinson.
Zum Schuljahresende im Juli konnten wir Stefanie Löffler (Werkrealschule OSS) und Anna Zimmermann (Realschule OSS) mit Leistungspreisen als jeweilige Klassenbeste auszeich-nen. Für einen Sozialpreis war in diesem Jahr niemand nominiert worden. – Für unsere schulbezogenen Aktionen Schulobst und Sozialpreis erhielten wir aus der Weihnachtsgabe des Vereinsrings je 150 €.
Neu war unsere Beteiligung am städtischen Sommerferien-Programm in Form einer Stelen-Führung samt Stadt(such)spiel "Eine Zeitreise in die Vergangenheit" (Dr. Christine Weber-Schmalzl und Siegfried Schulz) mit sehr guter Resonanz.
Das Projekt "Schau genau" wurde (mit lediglich 7 Einsendungen) abgeschlossen.
Am Stadt-Partnerschaftsfest in Mylau am 18.-20. September nahm Dr. Abraham Kustermann für die BSW teil.
Der Schwerpunkt unserer öffentlichen Aktivitäten geriet entsprechend den Beschlüssen von 2014 in den Herbst ("Tag der Stiftungen"), durch Banner-Werbung (Liebenau-Kreisel und Aich-Kreisel), stadtweite Plakatierung und eine Werbeaktion im Neubaugebiet Gansäcker/ Kühäcker u. a. konzentriert auf den 30. September:
• Beim 6. Stifter-Forum (34 Anwesende) war satzungsgemäß der Stiftungsrat neu zu wählen. Die bisherigen Räte Elke Nitsche, Siegfried Schulz und Günther Störrle stellten sich nach zwei Amtsperioden (= 6 Jahren) nicht mehr zur Wiederwahl. Ihnen folgten durch einmütiges Votum der Versammlung Dr. Armin Häcker und Dr.-Ing. Alfred Odendahl nach. Die übrigen Mitglieder des Stiftungsrats (Roswitha Adam, Petra Berger, Burkard Gaedke, Dr. Abraham Kustermann, Dr. Christine Weber-Schmalzl) wurden in ihrer Funk-tion bestätigt. (Die konstituierende [26.] Sitzung des neugewählten Stiftungsrat fand am 13. Oktober statt, mit der Wiederwahl von A. Kustermann zu dessen Vorsitzendem.) Der Flyer der BSW wurde zeitnah entsprechend aktualisiert. – Gleichzeitig bat Frau Katja Störrle, der wir seit den Anfängen das Meiste unseres medialen Outfits verdanken – um "Inaktivierung" als Zeit-Stifterin.
• Rechtzeitig zu diesem Datum konnte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Reinhard Ellermann die Urkunde über die (zweite Wieder-) Verleihung des "Gütesiegels des Ar-beitskreises Bürgerstiftungen" im Bundesverband Deutscher Stiftungen, also der dritten in Folge, an unsere BürgerStiftung Waldenbuch präsentieren. Die BSW darf diese Auszeichnung nun bis zum 30. September 2017 weiter führen.
• Der zweite, öffentliche Teil des Abends galt der (dritten) Verleihung unseres Bürgerprei-ses 2015 an Frau Uta Palmtag ("Club nach 4"; Laudator: Pfarrer Georg List) und Herrn Rolf Hans (Förderverein "Haus an der Aich"; Laudator: Hausdirektor Sascha Keller) zu gleichen Teilen. Schon im Vorfeld hatte die BürgerStiftung bzw. die Preis-Jury für diese Entscheidung einhellige und allgemeine Zustimmung erfahren. Dementsprechend die unmittelbare Resonanz: am Festakt selbst nahmen ca. 150 Personen aus Stadt und Um-gebung der Geehrten teil. Einhellig war auch die Begeisterung für den musischen Rahmen, den ein Sprecherensemble der Akademie für gesprochenes Wort gestaltete.
Auch unsere hergebrachten Projekte und Aktionen wurden in diesem Jahr weitergeführt: die regelmäßigen Busfahrten zum Friedhof (während des vergangenen heißen Sommers zwei-mal monatlich angeboten); die Aktion "Wunschbaum" zur Erfüllung von Kinderwünschen zu Weihnachten in Zusammenarbeit mit der örtlichen Filiale der Kreissparkasse (2015 zum vier-ten Mal, 39 Empfänger); die Teilnahme am Weihnachtsmarkt; unser regelmäßiges kostenlo-ses Obstangebot an der OSS; das Geschenk von Baby-Mützchen an die neugeborenen Waldenbucher Mitbürger; unsere Runde-Geburtstags-Sträuße für betagte Mitbürgerinnen und Mitbürger, Einzelhilfen in persönlichen Notlagen usw.
Neu richtete sich die Aufmerksamkeit unserer BürgerStiftung in diesem Jahr gegebenermaßen auf die "Flüchtlings"-Hilfe, vorerst im Einzelfall. Wie weit unsere Aktivität und unsere Fördermittel für diesen Bereich künftig gesteigert erforderlich werden, lässt sich im Moment zwar noch nicht konkret absehen, doch weisen die Anzeichen (und Anzeigen) eher nach oben. Gezielt dafür wurden der BSW noch kurz vor Jahresende von der Kreissparkasse 5.000 € zur Verfügung gestellt. Im Berichtszeitraum fanden 6 Sitzungen des Stiftungsvorstands und 4 Sitzungen des Stif-tungsrats statt und war zu 2 Stifter-Treffs eingeladen (7 bzw. 8 Teilnehmer) worden.
Zum Jahresende 2015 belief sich die Zahl der Stifterinnen und Stifter auf 130, das Stiftungskapital auf 141.268 €.

 


2014

Im Vorstand wird eine neue Regelung für die Aktion „Stifter-Grüße“ eingeführt: alle 5/10 Geburtstage ab 70.
Im Mittelpunkt des 5. Stifterforums am 09. April stand – neben Regularien und Rechenschaftsberichten – die Verleihung des BürgerPreises 2014 an Rosi und Hartmut Drodofsky. Die Laudatio wurde gemeinsam von Dr. Gabriele Doster und Dr. Alfred Odendahl gehalten. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Jazztrio der Waldenbucher Musikschule.
Das Projekt „Schau genau“ ist angelaufen. Die Resonanz ist noch nicht befriedigend – man muss noch abwarten.
In der Juli-Sitzung wurde im Stiftungsrat beschlossen, das Stifterforum künftig regelmäßig Anfang Oktober (möglichst am 01.10.) abzuhalten um dem bundesweiten Tag der Bürgerstiftungen Rechnung zu tragen. Dadurch soll und kann die entstehende mediale Öffentlichkeit genutzt werden. Der Rahmen soll möglichst festlich gestaltet werden, so ist für das laufende Jahr ein Konzert geplant.
Zum Schuljahresabschluss wurden, wie in jedem Jahr, die Schulpreise 2014 vergeben. Die Leistungspreise gingen dieses Mal an Jule Elsässer und an Judith Gross, jeweils mit 150 Euro dotiert. (Ein Sozialpreis wurde in diesem Jahr nicht vergeben.)
Am 1. Oktober (Tag der Stiftungen) fand im Forum der Oskar-Schwenk-Schule das Benefiz-Konzert mit dem Chris Geisler Quartett „Standards and more“ statt, bei dem vorwiegend Stifterinnen und Stifter die Gäste waren.
Eine positive Resonanz fand der Aufruf an alle Stifter mit einer Spende die derzeit geringen Zinserträge auszugleichen.
In seiner Oktober-Sitzung beschließen die Mitglieder des Stiftungsrats, den nächsten BürgerPreis bereits im Herbst 2015 zu vergeben. Diese Diskussion war notwendig, weil das Stifterforum künftig am 1. Oktober, dem Tag der Stiftungen, abgehalten wird und in diesem Rahmen soll, wie seither, auch künftig der BürgerPreis verliehen werden. (Der nächste dann, turnusgemäß nach zwei Jahren, also 2017.)
Mit der dritten Auflage der Wunschbaum-Aktion im Dezember konnten „Weihnachtsträume“ für 39 Mädchen und Jungen erfüllt werden. Lego-Bausteine und Barbies waren bei den Mädchen der Renner, Technik-Baukästen oder ein Fußball tauchten bei den Jungen auf.
Und beim jährlichen Waldenbuch Weihnachtsmarkt war die BürgerStiftung ebenfalls wieder präsent. Und auch die Fahrten zum Friedhof wurden regelmäßig angeboten und auch genutzt.

 

 

2013

Aktivitäten zum Jubiläum "650 Jahre Stadt Waldenbuch"
Das Fotoprojekt "Geschichte lebendig halten..."startet, viertes Stifterforum, Neuwahl des Vorstands, neue Stifter werden gewonnen und der Kapitalstock wächst
Das Fotoprojekt "Geschichte lebendig halten...." startet: Das erste Foto überreicht Reinhard Ellermann am 8. Januar an den Seniorchef Werner Binder des gleichnamigen Lebensmittelgeschäfts. Und ab jetzt kann man sie überall in den Schaufenstern sehen: Fotos von alten Gebäuden und Straßenzügen, Hochzeitsgesellschaften nach der Kirche und Bilder vom Bau und von der Stilllegung der Bahnstrecke durchs Siebenmühlental und vieles mehr. Und alle paar Wochen erscheint in den Waldenbucher Stadtnachrichten ein Foto aus dieser Serie mit einem entsprechenden Begleittext.
Das vierte Stifterforum findet am 11. April statt. Als Begleitprogramm liest Antje Rennicke aus dem Buch "Schönbuch - Waldenbuch - unser BUCH", das zwischenzeitlich zum Jubiläumsjahr erschienen ist. In der Sitzung des Stiftungsrats am 11. Juni wird - nach vier Jahren - der Vorstand neu gewählt. Birgit Krämer stellt sich nicht mehr zur Wahl. Dem Vorstand gehören jetzt an: Reinhard Ellermann (Vorsitzender), Helga Hoesch und Margarete Waidelich.
Kurz vor Ende des Jahres erreicht die BSW mit Hilfe neuer Stifter und weiteren Zustiftungen das ersehnte Ziel 140.000 Euro Kapitaleinlage. Daraus resultierende Kapitalerträge sichern langfristig Projekte der BürgerStiftung Waldenbuch.
Anfang Juli findet ein Brainstorming statt, bei dem neben Mitgliedern der Gremien auch andere Stifter teilnehmen. Die Teilnehmer sind sich darüber einig: „Die BürgerStiftung sollte Projekte initiieren, die nachhaltig geprägt sind und die den Bürgersinn und die Identifikation mit unserer Stadt zum Ausdruck bringen und fördern.“ Am Ende der Runde verständigt man sich, den Stammtisch neu zu beleben, künftig unter der Bezeichnung „Stifter-Treff".
Wie auch in den Vorjahren werden zum Schuljahresabschluss Leistungspreise und ein Sozialpreis an Schüler der OSS verliehen. Den Sozialpreis erhält die 16-jährige Jennifer Yilmaz für – so die Filder-Zeitung – den „beherzten Einsatz für schwangere Mitschülerin“.
Am Tag der Bürgerstiftungen 1.10.13 wird unserer BürgerStiftung zum zweiten Mal (gültig bis Herbst 2015) das Gütesiegel verliehen. Im Herbst liegt der neu gestaltete Flyer vor. Das im Frühjahr gesetzte Ziel, bis zum Jahresende ein Stifterkapital von 140 T-Euro zu erreichen, wird weit gefehlt. Zum Jahresschluss beteiligt sich die Stiftung wiederum am Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr schwächer bestückt ist als in den Vorjahren. Die Wunschbaum-Aktion war wiederum ein Erfolg. Dank den Spendern, die geholfen haben, dass es wiederum Kinder gab, die mit leuchtenden Augen ihr Geschenk mit nehmen konnten. Das Fotoprojekt „Geschichte lebendig halten….“ läuft zum Jahresende aus; Interessierte können die Fotos gegen eine Spende erwerben.
Zum zweiten Mal wurde der BürgerPreis ausgeschrieben und die Entscheidung der sieben köpfigen Jury (vier davon außerhalb von Vorstand und Stiftungsrat) kam nach intensiver Beratung zu den Entscheidung, den BürgerPreis 2014 an Rosi und Hartmut Drodofski zu vergeben.
Zum Jahresende wird das anvisierte Ziel „Stifter-Einlage 70 000 Euro“ erreicht. Damit beträgt das Stifter-Kapital jetzt 140 000 Euro.

 


2012

Preise für BürgerStiftung
"Seniorenträume" erhalten zwei Preise, erstmalige Verleihung des Bürgerpreises durch die BSW, Tischkicker für das neue Jugendhaus, Unterstützung von "Aktiv in Waldenbuch", Neuwahl des Stiftungsrats, Projekt "Wunschbaum" entsteht, Fotoprojekt "Geschichte lebendig halten"
in Vorbereitung.

Der BürgerPreis 2012 wird an Uwe Stark in Würdigung seines langjährigen Engagements und seiner besonderen Verdienste für die Ponderosa-Kinderfreizent im Rahmen des Stifterforums am 29. März verliehen. Im Januar begrüßt die BürgerStiftung die 111. Stifterin. Dem neu eröffneten Jugendhaus gratuliert die BürgerStiftung mit einem neuen Tisch-Kicker. Das Projekt Seniorenträume bekommt von zwei Institutionen Preise verliehen und motiviert die Verantwortlichen zusätzlich! Die Aktion "Aktiv in Waldenbuch" wird bei ihren Bemühungen unterstützt eine Boulebahn auf der Gänswiese zu realisieren durch die Bereitstellung von Boulekugeln.
Nach drei Jahren ist der Stiftungsrat neu zu wählen. Diese Wahl findet im Stifterforum am 29. März statt. Zwei Mitglieder (Ludger Große Scharmann und Hans Kayser scheiden aus). Neu hinzu gewählt werden Roswitha Adam und Dr. Abraham Kustermann. Günther Störrle stellt sich für den Vorsitz im Stiftungsrat am 16. Mai nicht mehr zur Wahl. Als neuen Vorsitzenden wählt das Gremium Dr. Abraham Kustermann.
Zwei neue Projekte werden initiiert: Zu Weihnachten gibt es den "Wunschbaum", über den über dreißig Kinderwünsche aus bedürftigen Familien erfüllt werden und für das 2013-Jubiläum "650 Jahre württembergische Stadt Waldenbuch" wird das Projekt "Geschichte lebendig halten - Das Fotoprojekt der BürgerStiftung Waldenbuch" vorbereitet. In rund 50 Waldenbucher Geschäften, Schaufenstern, Büros sollen großformatige, historische Fotos zu sehen sein (von W. Härtel aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt). Sie werden ein breit gefächertes "Geschichtsbild" unserer Stadt, mehrheitlich aus den 1920er bis 1960er Jahren zeigen.

 


2011

Weitere Projekte und Aktivitäten kommen hinzu
Wiederbelebung des Schachbretts, Brunch für Ponderosa-Helfer, Gütesiegel vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, erstmalige Ausschreibung des Bürgerpreises
Die Bürgerstiftung setzt sich dafür ein, dass es zur Wiederbelebung des Schachbretts am Marktplatz kommt. Die Helfer der Ponderosa-Freizeit werden weiter für ihre Aufgaben motiviert, in dem sie zu einem Brunch geladen sind. Angefangenes wird weitergeführt: Obst in der Schule, Leistungspreise und Sozialpreis für Schüler, Teilnahme an Veranstaltungen wie Mittsommer und Weihnachtsmarkt, Erfüllung Seniorenträume, etc. Und als Zeichen guter Arbeit wird der BürgerStiftung Waldenbuch vom Bundesverband Deutscher Stiftungen das Gütesiegel verliehen, eine Auszeichnung mit dreijähriger Gültigkeit.
Im Oktober wird zum ersten Mal der BürgerPreis ausgeschrieben. Was ist die Idee dazu? In Waldenbuch gibt es eine Vielzahl bürgerschaftlich tätiger Menschen die sich engagieren - sei es im Ehrenamt oder ohne jegliches Amt - und dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt beitragen. Die BürgerStiftung will dies in besonderer Weise würdigen.

 


2010

Neue Projekte werden auf den Weg gebracht
Babymützchen, Schulobst, Leistungs- und Sozialpreise für Absolventen der OSS, Seniorenträume
Mützchen für Neugeborene werden gestrickt und verteilt. Im "Haus an der Aich" findet ein kleines Konzert für die dortigen Bewohner statt, und beim Mittsommer und Weihnachtsmarkt ist man wieder dabei. Für die besten Schüler an der Oskar-Schwenk-Schule gibt es Leistungspreise und daneben einen Sonderpreis für herausgehobenes soziales Engagement. Das Projekt "Seniorenträume" wird auf den Weg gebracht und erste Wünsche erfüllt. Aus dieser Wunsch-Liste resultiert auch der Vorschlag, regelmäßig Fahrten zum Friedhof zu organisieren, was sich zwischenzeitlich als regelmäßiges Angebot eingespielt hat.

 


2009

Gründung der BürgerStiftung
Unterzeichnung der Stiftungsurkunde und Wahl der Gremien Stiftungsrat und Vorstand - Beschluss des Gemeinderats über Verdoppelung der Einlagen.


Am 20. April findet im Forum der OSS die Gründungsfeier der Bürgerstiftung Waldenbuch statt. 85 Gründungsstifter haben rund 35.000 Euro eingebracht (denselben Betrag stellt die Stadt zur Verfügung), so dass mit einem Stiftungskapital von 70 000 Euro begonnen werden kann. Von den Gründungsstiftern wurde die Stiftungsurkunde unterzeichnet und noch am selben Abend der Stiftungsrat gewählt: Günther Störrle (Vorsitz), Petra Berger, Burkhard Gaedke, Ludger Große Scharmann, Hans Kayser, Elke Nitsche, Siegfried Schulz und Dr. Christine Weber-Schmalz. In dieser Sitzung wurde die vom Vorbereitungskreis erstellte Satzung mit Stiftungszweck und der internen Organisation beschlossen. Und vom neu gewählten Stiftungsrat wurde der Vorstand bestellt: Reinhard Ellermann (Vorsitzender), Birgit Krämer und Margarete Waidelich. Damit ist die Stiftung rechts- und arbeitsfähig und sie tritt nun unter BürgerStiftung Waldenbuch in die Öffentlichkeit.
Wenige Wochen nach der Gründungsfeier überreicht Regierungspräsiden Johannes Schmalz am 26. Juni den Verantwortlichen die Stiftungsurkunde. "Jetzt liegt es an uns, die BürgerStiftung zu einer guten Sache zu machen", so Günther Störrle in einer kurzen Ansprache. Bürgermeister Michael Lutz sichert dabei die Unterstützung der Gemeinde zu, verwies jedoch nachdrücklich darauf, dass sich das Modell der Stiftung auch dadurch auszeichne, dass die Politik darin keine Rolle spiele. Die ersten Projekte werden initiiert: Obst in der Schule steht für die 14-tägige Apfellieferung an die Schüler der Grundschule. Und beim Weihnachtsmarkt im Dezember präsentiert sich die Stiftung erstmals in der Öffentlichkeit.

 


2008

Vorbereitung zur Gründung der BürgerStiftung
"Bürgerstiftung nun in Bürgerhand", so der Titel eines Berichts am 5. November in der Filder-Zeitung. "Die geplante Bürgerstiftung soll Anfang kommenden Jahres an den Start gehen. Ein Vorbereitungskreis erarbeitet in diesen Wochen Satzung und Ziele. Mittlerweile sind mehr als 19.000 Euro eingegangen."

Ein Jahr zuvor wurden die Waldenbucher darüber informiert, dass in ihrer Kommune eine Bürgerstiftung gegründet werden soll. Die Idee dazu kam von der Gemeinderatsfraktion Freie Wähler. Nach zwei Informationsveranstaltungen ist nun nicht mehr die Stadt die treibende Kraft, sondern ein siebenköpfiges Vorbereitungsgremium. Diesem Gremium gehören an: Burkhard Gaedke, Herold Henzler, Birgit Krämer, August Reebmann, Siegfried Schulz, Günther Störrle und Margarete Waidelich.


Stiftungsgründung 2009


Archiv

Ein Blick in das Waldenbucher Stadtarchiv zeigt: Schon vor 300 Jahren gab es soziales Engagement für schwache und unterstützungsbedürftige Bürger des Ortes!

Hiervon berichten das HeiligenLägerBüchlen von 1703 wie auch der Lokalwohlthätigkeitsverein von 1870.

Bereits im 18. Jahrhundert war die Unterstützung von Armen, Kranken und Bettlern in Württemberg ein wichtiges kirchliches Anliegen. Seit der Reformation wurden Stiftungen vor allem für wohltätige Zwecke verwendet. Das "HeiligenLägerBüchlen" von 1703 berichtet von Sach- und Geldspenden.
Vor der Einführung der staatlichen Sozialversicherung Ende des 19. Jahrhunderts durch Bismarck half der Wohltätigkeitsverein in Waldenbuch Bedürftigen. Hiervon zeugen die sorgfältigen Eintragungen im "Protokoll des Lokalwohlthätigkeitsvereins von 1870 ".
Neben anderen Zielsetzungen lebt auch das soziale Engagement seit der Gründung der BürgerStiftung Waldenbuch im Jahre 2009 nun wieder auf

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Einzelblattansicht (hochauflösend) vom HeiligenLägerBüchlen
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Einzelblattansicht des Lokalwohlthätigkeitsverein von 1870
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